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Lebensmittelkarten sind vom Staat ausgegebene Bescheinigungen, die der Bevölkerung in Notzeiten eine bestimmte Menge an Nahrungsmitteln zuweisen. August 1939, wenige Tage vor Kriegsbeginn, Lebensmittelmarken und Bezugsscheine für Benzin ausgegeben. Die Güterknappheit im Krieg erzwang eine längere Periode ihrer Verwendung im täglichen Leben.Lebensmittelkarten berechtigten zum Empfang, aber nur in soweit, als Waren zur Verfügung standen. (Wikipedia) Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges gaben die alliierten Besatzungsmächte ab Mai 1945 in ihren jeweiligen Sektoren neue Lebensmittelkarten aus, die entsprechend der Schwere der Arbeit in Verbrauchergruppen (Kategorien) von I bis V eingestuft wurden. Geschichtswerke und historische Abhandlungen in Millionen-Auflage haben die­se Schreckenszeit inzwischen dargestellt und einer interessierten Leserschaft zugänglich gemacht.Es hat sich gegenüber dem Weltkrieg nichts geändert: England will das deutsche Volk für dumm verschleißen! September 1939 werden Autobesitzer an ihre Pflichten erinnert: „Kraftfahrzeuge, deren Besitzer einen Kraftfahrzeug-Freistellungsbescheid der Wehrersatzinspektion vorwei­sen, und andere Fahrzeuge, de­ren Besitzer eine Bescheinigung vorlegen, dass das Kraftfahrzeug im öffentlichen Interesse unbe­dingt weiter benutzt werden muss, werden in diesen Tagen durch einen roten Winkel mit darüber angebrachtem Stempel gekennzeichnet.

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Da war noch die Mitteilung des Euskirchener Aktivisten Schiffmann, Vertrauensmann des Milch- und Versorgungsverbandes Rheinland-Westfalen im Kreis Euskirchen, vom 29. Den gesamten Bericht publizierte ich auf den Seiten 523-528 meines Buch Kriegsende 1944/45 zwischen Ardennen und Rhein. Es galt, die Ernährungsbetriebe und Karten­stellen des Kreises wieder in Gang zu bringen, was auch nach Überwindung nicht unerheblicher Schwierigkeiten, dank der Einsatzfreudigkeit aller beteiligten Personen gelang.

September 1939 noch ausgesprochen harmlos: Ehe ich zu einem Vergleich zwischen dem Nahrungsverbrauch von 19, der Zeit im „neuen Wirtschaftswunderland“, komme, soll ein knapper Auszug aus einer „Bestandsaufnahme der Kreisverwaltung Euskirchen vom 1. Über die Tätigkeit des Ernährungs- und Wirtschaftsamtes heißt es in der Bestandsaufnahme von 1947: Beim Einmarsch der Alliierten befand sich die Dienststelle des Ernährungs- und Wirtschaftsamtes in Kreuzweingarten. Weiter galt es, den Lebensmittelgroßhandel mit Treib­stoff und Transportmitteln zur Beförderung der Lebensmittel zu versorgen.

Im „Euskirchener Volksblatt“ oder im bereits erwähnten „Westdeutscher Beobachter“ gab es in der nächsten Zeit eine Unzahl von Bekanntmachungen, die sich mit der Versorgung der Euskirchener Bevölkerung befassten. wurde die Bevölkerung davon in Kenntnis gesetzt, dass mit Genehmigung der Militärregierung die bisherigen Vor­schriften über die Zwangsbewirtschaftung von Nahrungs­mitteln und Verbrauchsgütern in vollem Umfange in Kraft blieben.

Auch die Strukturierung der Lebensmittelkarten wurde im Laufe der Jahre leicht verändert. Der Leiter der Dienststelle wurde vom Kreis­kommandanten beauftragt, den Dienstbetrieb sofort weiter durchzuführen. Alsdann wurde die Verbindung mit den Bürger­meistern, Lebensmittelgroßhändlern und Mühlen des Kreises aufgenommen.

Hierdurch wurde nicht nur der ordnungsmäßige Ablauf der Versorgung erreicht, sondern auch verhütet, dass durch „freies Wirtschaften“ unverantwortliche Eingriffe in die Lebensmittelbestände vorgenommen wurden, die sich für die Bevölkerung hätten katastrophal auswirken können.

Durch die so erreichte Schonung der Lebensmittelbestände war es möglich, die Rationen in den wichtigsten Lebensmit­teln, wie Brot, Fleisch, Butter und Nährmittel für einige Zuteilungen in der gleichen Höhe wie vor der Besatzung aufrechtzuerhalten, was in den benachbarten Kreisen nicht möglich war Nachdem sich im Juli das Landesernährungsamt in behelfs­mäßiger Form vorläufig wieder konstituiert hatte, wurde die Einheitlichkeit in der Versorgung und in der Höhe der Rationen für den Regierungsbezirk Köln wiederhergestellt.Erst in der Mitte des Jahres 1940 steigerte sich die Glorifizierung des „heroisch kämpfenden National­sozialismus“, nachdem man in den Jahren vorher - hier besonders 19 – das Voreifeler Judentum diffamierte.Auch die Reporter in Euskirchen und Schleiden zeigten sich lange Zeit mit dem berüchtigten „Juden-Spiegel" und den rassistischen, ag­gressiven Artikeln von einer mehr als li­nientreuen Seite.Und wir wollten ausprobieren, ob man davon leben kann: ei­ne Woche lang Kriegs­rationen für zwei Kin­der und drei Erwachsene, dabei die Oma mit „Kriegskocherfahrung“. Unser eigenes Experi­ment beginnt am Samstag mit dem Frühstück: Brot, Butter, Marmelade, Pfeffer­minztee. Schon am Sonntag ist uns klar: Wir haben zu viele Kar­toffeln, zu wenig Brotauf­strich. Erwartungsvoll stellen wir uns am Samstagmorgen auf die Waage.Also bäckt die Oma ihren Kartoffelkrümelku­chen, der im Krieg sehr be­liebt war. Fazit der Woche: Alle haben abge­nommen, der Gewichtsver­lustrekord sind drei Pfund.Dann decken wir den Frühstückstisch wie heute gewohnt mit allem Drum und Dran.

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